Vorschau TSG Backnang – SV Oberachern

Oberliga Baden-Württemberg

TSG Backnang – SV Oberachern, Samstag 15.30 Uhr

Was ist derzeit nur mit dem SV Oberachern los? Das fragen sich nicht nur die Fans, nachdem die Mannschaft  gerade im Begriff ist, den sehr guten Gesamteindruck der Hinrunde leichtfertig zu verwischen. Die jüngste 2:5 Schlappe gegen den SV Spielberg mit einem unterirdischen zweiten Durchgang war dabei sicherlich der negative Höhepunkt. Wirft man einen Blick auf die Rückrundentabelle, dann rangiert der SVO dort momentan nur auf dem drittletzten Platz.

Trainer Mark Lerandy glaubt, die Gründe dafür zu kennen: „Es war bisher eine sehr intensive Saison für das Team. Wir haben vor allem in der Vorrunde einen wahnsinnigen Tempofußball gespielt, der so in der Art und Weise keine ganze Runde zu spielen ist. Uns war klar, dass die Mannschaft in eine Phase kommen wird, in der Frische und Spritzigkeit nicht mehr zu hundert Prozent abgerufen werden können.“

Im letzten Auswärtsspiel gastiert sein Team nun beim Aufsteiger TSG Backnang, der wie der SVO den Klassenerhalt bereits in der Tasche hat. 50 Jahre ist her, da schnupperten die Württemberger nach einem 1:0 Erfolg im Entscheidungsspiel über den Offenburger FV sogar mal ein Jahr lang Luft in der damals zweithöchsten deutschen Spielklasse.

Auswärts hat die Elf von Trainer Beniamino Molinari noch keine Bäume ausgerissen, dafür holte sie im heimischen Etzwiesen-Stadion 29 ihrer 37 Zähler. Ein Garant für ein weiteres Backnanger Oberligajahr ist mit seinen 18 Treffern Goalgetter Mario Marinic, der nach abgesessener Gelb-Rot-Sperre am Samstag wieder mit von der Partie sein wird.

In der Vorrunde behielt der SVO nach einem optimalen Spielverlauf im zweiten Durchgang mit 4:0 die Oberhand, wobei die TSG aber mit Sicherheit keine vier Tore schlechter war.

In der Fremde konnten die Achertäler in diesem Jahr nur bei der zweiten Mannschaft des KSC gewinnen, ansonsten kassierte man bis auf das Remis bei Schlusslicht Weinheim nur Niederlagen.

„Wir fahren nach Backnang, um dort ein gutes Spiel abzuliefern. Es wird ein sehr intensives Spiel für uns werden, wobei wir sicherlich alles abrufen müssen, um Punkte mit nach Hause zu nehmen“, betont Coach Lerandy, der wie auch sein Kollege Molinari nach vier sieglosen Spielen wieder auf einen Dreier hofft.

Verzichten muss er dabei auf Defensivakteur Sebastien Noé (Sprunggelenk). Der Einsatz von Fabian Hermann (Rücken) und Oguzhan Tasli (muskuläre Probleme) ist noch offen.

RM