SSV Ulm 1846 – SV Oberachern

SSV Ulm 1846 – SV Oberachern, Samstag 14.00 Uhr

„Aufgrund der anderen Ergebnisse, verdammt wichtige Punkte Im Abstiegskampf“, sagte Oberacherns Coach Thomas Leberer nach dem 4:0 über den Vorletzten Friedrichstal, wobei es lange nicht danach aussah. „Dass es auf unserem engen Kunstrasen ein zähes Spiel werden könnte, das war schon vor dem Spiel klar. Die ersten Minuten fingen eigentlich gut an, die geforderte Geduld meiner Mannschaft lähmte anscheinend einige Spieler und aus Geduld wurde fast Bewegungslosigkeit. Der frühe Führungstreffer nach Wiederanpfiff durch Domagoj Petric war natürlich dann enorm wichtig und hat uns optimal in die Karten gespielt. Am Ende ein klarer Sieg mit tollen Kombinationen und Toren und dazu noch zwei Alu-Treffer“, fasste Leberer das Geschehen nach dem letzten Heimauftritt seiner Truppe zusammen.

Am Samstag reist der SVO zum Abschluss des Jahres ins Ulmer Donaustadion zum SSV Ulm 1846. Der Traditionsverein spielte von 1999 bis 2000 sogar in der Bundesliga, sorgte aber mit bereits drei Insolvenzen auch immer wieder für negative Schlagzeilen. Das Saisonziel der Ulmer Spatzen heißt in diesem Jahr Aufstieg in die Regionalliga und da scheint man nach gewissen Startproblemen auch auf einem guten Weg zu sein. Nach zuletzt sechs Siegen hintereinander schaffte man den Sprung auf Rang 2 und ist Tabellenführer Nöttingen bei einem Spiel weniger dicht auf den Fersen.

Im Hinspiel kassierte der SVO zum Saisonauftakt eine 0:1 Heimniederlage gegen die auswärts noch ungeschlagene Elf von Trainer Stephan Baierl. Leberer weiß, was da jetzt noch einmal auf seine Mannschaft zukommt: „Der SSV Ulm war im Vergleich zu allen anderen Mannschaften von der Spielanlage und der Erfahrung her das reifste Team für mich. Dies zeigen auch die letzten Ergebnisse, mit wenig Aufwand erreicht man eine optimale Punktausbeute. Keine aufgeregte, sondern eine klar strukturierte Spielweise. Die Handschrift des Trainers ist eindeutig zu erkennen. Ulm ist ein absoluter Titelanwärter“.

Das Hauptthema in und um Oberachern war in dieser Woche nicht unbedingt das Spiel in Ulm, sondern eher der zwischenzeitlich feststehende TV-Auftritt von SVO-Kapitän Sinan Gülsoy im Aktuellen Sportstudio am 12. Dezember. Bedenken, der ganze Rummel könnte dem 25-jährigen etwas in den Kopf steigen, schließt sein Trainer aus:“Sinan kennt mich genau. Hätte ich nur annährend das Gefühl, dass seine Konzentration für das letzte Spiel nicht vorhanden wäre, dann sitzt er am Samstag neben mir auf der Bank“!

Beim Versuch, in Ulm einen Zähler zu ergattern, muss Oberacherns Übungsleiter seinen Kader wohl etwas umstellen. „Mit Grippe liegen Domagoj Petric und Cedric Krebs flach, Issiaka Savanne hat sich im Spiel mit Team 2 eine rote Karte eingehandelt, Andreas Weisgerber hat sich eine Muskelverletzung zugezogen und Sebastian Braun weilt schon im Urlaub“.

RM

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