SGV Freiberg – SV Oberachern, Samstag 15.30 Uhr

Oberliga Baden-Württemberg

SGV Freiberg – SV Oberachern, Samstag 15.30 Uhr

In der Liga den Klassenerhalt so gut wie sicher und im Pokal das Finale erreicht. Der SV Oberachern schwimmt derzeit auf einer Erfolgswelle. Nach dem 4:2 über den südbadischen Rivalen FC 08 Villingen können die Achertäler die letzten fünf Oberligapartien beruhigt angehen. „Bis zum 4:0 haben wir eine hohe Effektivität in der Chancenverwertung gezeigt, konnten aber das Spiel nicht konzentriert zu Ende spielen und mussten noch zwei Gegentore hinnehmen. Am Ende ein verdienter Sieg, weil wir technisch die bessere Mannschaft waren und an diesem Tag einfach unsere Chancen besser ausnutzten“, fasste Oberacherns Coach das Geschehen gegen die Schwarzwälder zusammen, die jetzt mehr denn je um den Ligaverbleib bangen müssen.
Am Mittwoch dann der 3:1 Pokalerfolg beim Landesligisten FSV Altdorf, der erstmals nach fast genau 20 Jahren wieder einmal den Einzug ins so lukrative südbadische Pokalfinale bedeutete. Damals wie heute hieß der Trainer Thomas Leberer, mit dem einen kleinen Unterschied, dass er seinerzeit noch selbst auf dem Platz stand. „Es war eine typische Pokalbegegnung. Dass es von uns kein gutes Spiel wird, mit dem habe ich eigentlich gerechnet. Unterm Strich zählt aber nur der Erfolg“, so Leberer, der wusste, dass seine Mannschaft gerade so noch einmal mit einem blauen Auge davongekommen ist.
Altdorfs >Unruheherd< Florian Karl ließ in der 37. Minute und kurz nach der Pause der Pause seine Chancen ungenutzt, sonst hätte es für den Oberligisten auch ganz anders ausgehen können. Dabei schien zunächst alles nach Plan zu laufen. Ganze vier Minuten waren gespielt, da traf André Walica mit einem Kunstschuss aus halbrechter  Position ins lange Eck zum 0:1. Nach einer Viertelstunde stellte der SVO aber den Betrieb langsam ein und Altdorf kam immer stärker auf. Es bedurfte eines kleinen Geniestreichs von Kapitän Sinan Gülsoy, der in der 65. Minute mit einem Heber aus 18 Metern FSV-Keeper Werner überlisten konnte. Jetzt dominierte plötzlich der Oberligist und nur fünf Minuten später traf Cedric Krebs zum 1:3. Oberachern verwaltete in der Folgezeit gegen die aufopferungsvoll kämpfenden Gastgeber die Partie. Ein hartumkämpfter Arbeitssieg des SV Oberachern gegen einen stark aufspielenden FSV Altdorf.
Am Samstag geht die Reise zum Vorjahresdritten SGV Freiberg, der in dieser Saison weit hinter den eigenen Erwartungen hinterherhinkt und um den Klassenerhalt zittern muss.
Im Hinspiel kam der SVO über ein schmeichelhaftes 0:0 nicht hinaus, weil der Gegner gleich viermal am Aluminium oder aber an Oberacherns glänzend aufgelegten Keeper Christian Miesch scheiterte. „Da hatten wir mehr als Glück und mit Sicherheit war der Punktgewinn nicht unbedingt verdient. Freiberg hat spielerisch eine richtig gute Mannschaft und am vergangenen Wochenende in Kehl gezeigt, dass man sich noch lange nicht aufgegeben hat“, warnt Oberacherns Coach, der trotz des so gut wie feststehenden Klassenerhalts mit seiner Truppe noch ein weiteres ehrgeiziges Ligaziel im Auge hat:“ Auf die Gesamttabelle schaue ich jetzt nur noch bedingt. Mich interessiert die Rückrundentabelle und da würde ich gerne noch ein oder zwei Plätze nach oben klettern“. Da steht der SVO derzeit auf Rang vier (!) – drei Punkte hinter Ligaprimus SSV Ulm.
An die bislang einzige Begegnung in Freiberg hat man beim SVO keine guten Erinnerungen. Vor fast genau zwei Jahren zog man mit 0:5 den Kürzeren.

Oberliga-Gesamtbilanz des SV Oberachern unter Thomas Leberer
63 Spiele (21 Siege – 15 Remis – 27 Niederlagen), 78 Punkte und 90:110 Tore
Oberliga-Heimbilanz des SV Oberachern unter Thomas Leberer:
32 Spiele (9 Siege – 8 Remis – 15 Niederlagen), 35 Punkte und 46:57 Tore
Oberliga-Auswärtsbilanz des SV Oberachern unter Thomas Leberer:
31 Spiele (12 Siege – 7 Remis – 12 Niederlagen), 43 Punkte und 44:53 Tore

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