SVO - die Macht vom Dorf!

FSV 08 Bissingen – SVO, Samstag 15.00 Uhr

Oberliga Baden-Württemberg

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Mit dem 2:2 gegen die aufstiegsambitionierte zweite Mannschaft des KSC machte Aufsteiger SV Oberachern einen weiteren kleinen Schritt im Kampf um den Klassenerhalt.

Trotz der widrigen Witterungsverhältnisse wurde den Zuschauern auf dem kleinen Oberacherner Kunstrasenplatz eine richtig gute Oberligapartie präsentiert. „Es war von beiden Seiten ein sehr intensiv geführtes Spiel mit vielen packenden Zweikämpfen. Wir hatten in der letzten Viertelstunde vor dem Wechsel unsere beste Phase, konnten in dieser Zeit zwei Tore erzielen und besaßen durch Gabriel Gallus noch eine große Chance auf den dritten Treffer. Wäre dieser gefallen, dann hätten wir auch am Ende die drei Punkte geholt. Alles in allem aber ein gerechtes Unentschieden, wobei beide Teams noch die Möglichkeit hatten, den Siegtreffer zu erzielen“, fasste Oberacherns Coach Thomas Leberer hinterher das Geschehen zusammen.

Am Samstag führt die Reise seines SVO zum Mitaufsteiger FSV 08 Bissingen (Platz 5/35 Punkte). Lange Zeit tat sich die Mannschaft von Alfonso Garcia schwer, in der neuen Umgebung Fuß zu fassen, doch dann eilten die Württemberger von Sieg zu Sieg. Der Start nach der Winterpause verlief nicht ganz nach Plan, beim Kehler FV zog man doch etwas überraschend mit 0:2 den Kürzeren.

Das dürfte die Aufgabe am kommenden Samstag aber nicht einfacher machen, darüber ist sich Thomas Leberer bewusst: „Wenn man sich das Spiel KFV gegen Bissingen anschaut, dann hatte Kehl an diesem Tag fast eine hundertprozentige Chancenauswertung, einen Keeper Dominic Bleich, der sehr gut hielt und einen Gegner, der sehr leichtfertig mit seinen Chancen umging. Bissingen spielt technisch einen hervorragenden Fußball, hat mit Marian Asch und Simon Lindner zwei torgefährliche Spieler und mit Patrick Milchraum viel Profierfahrung auf dem Platz. Dazu kommt noch, dass Bissingen das heimstärkste Team der Liga stellt“.

Der 4:3 Hinspielsieg über den FSV war nichts für schwache Nerven. 2:0 lagen die Achertäler nach gerade mal einer Viertelstunde vorne und führten bis zu 80. Minute gar mit 4:1. Dann strapazierte man die Nerven der Fans, denn der Gegner wachte noch einmal auf und war in der Nachspielzeit ganz nahe am Ausgleich. Gegen einen ähnlichen Verlauf am Samstag hätte auch Thomas Leberer nichts einzuwenden: „Wir müssen punkten, egal wie der mögliche Spielverlauf sich darstellt. Ein Sieg in Bissingen wäre eine Sensation und dafür würde ich einige graue Haare in Kauf nehmen“.

In personeller Hinsicht hat er dabei die Qual der Wahl: „wir können aus dem Vollen schöpfen. Alle Mann an Bord und einsatzfähig“.

 

RM

 

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