FC 08 Villingen – SV Oberachern, Samstag 15.30 Uhr

Nach dem 3:3 gegen den südbadischen Rivalen Freiburger FC wusste Oberacherns Coach Thomas Leberer am Ende nicht so recht, ob er sich nun über zwei verlorene Punkte ärgern, oder sich über den nach einem 1:3 Rückstand nicht unbedingt mehr erwarteten Punkt freuen sollte: „Für die Zuschauer wieder ein sehr unterhaltsames Spiel, mit drei tollen Kontertoren des Gegners und zwei Tore von unserer Seite >Marke Tor des Monats<. Am Ende mit einem versöhnlichen Ausgang für uns. Momentan ähneln sich die Spielverläufe sehr. Wir haben in der Regel immer die ersten Torchancen und werden dann oft bei der ersten gegnerischen Aktion durch ein Tor bestraft. Oft gerade in Phasen, wo wir eigentlich gut im Spiel sind, vieles richtig machen, aber ein kleiner Fehler reicht dann aus, um in Rückstand zu geraten. Trotz allem, Hut ab vor der gezeigten Leistung meines Teams, welches nach zwei Rückständen zurückgekommen ist und nach dem 3:3 dem Siegtreffer näher war als der Freiburger FC“. Der Freistoßtreffer des gerade mal 19 Jahre alten Pascal Sattelberger, der zum 3:3 Endstand führte, war dabei alleine schon das Eintrittsgeld wert.

Zehn Spiele sind in der Oberliga gespielt. Der einzige, der keine einzige Minute verpasst hat und dabei immer zu den Leistungsträgern zählte, ist Defensivakteur Timo Schwenk, sehr zur Freude seines Trainers: „Ich freue mich ungemein über die Entwicklung von Timo und wie wichtig er für das Team geworden ist. Dies auf einer Position, die ihm wahrscheinlich wenige Experten zugetraut haben, wo er aber seine Stärken voll zur Geltung bringen kann und bei den Standards eine enorme Torgefahr ausstrahlt“.

Jetzt führt die Reise in den Schwarzwald-Baar-Kreis zum Traditionsclub FC 08 Villingen.

In der ersten Oberliga-Saison Saison 2013/14 trennte man sich jeweils 1:1. Ein Ergebnis, mit dem der SVO sicher gut leben könnte, zumal sich die Schwarzwälder nach einem verpatzten Saisonstart wieder im Aufwind befinden. Der FV Ravensburg wurde nach dem Trainerwechsel (Jago Maric für Lothar Mattner) mit 4:1 aus dem altehrwürdigen Friedengrund gefegt und auch beim heimstarken Kehler FV holte man trotz Unterzahl ein 3:3. Bei den Schwarzwäldern ist Ali Günes nach seiner Verletzungspause wieder einsatzfähig. Der ehemalige türkische Nationalspieler und Ex-Profi des SC Freiburg ist zwar schon fast 37, zieht aber mit seiner Technik noch immer die Fäden im Villinger Mittelfeld.

Zuletzt standen sich beide vor genau 13 Monaten im Verbandspokal gegenüber. Mit 2:0 behielten die Nullachter dabei gegen einen personell geschwächten SVO die Oberhand.

Nach sechs sieglosen Spielen könnten die Achertäler eigentlich wieder einen Dreier gut gebrauchen, doch das dürfte ein ganz schweres Unterfangen werden, darüber ist sich auch Leberer vollauf bewusst: „Dieses Auswärtsspiel ist eine große Herausforderung für meine junge Mannschaft, die wir natürlich erfolgreich meistern wollen. Mit dem gezeigten Teamgeist in den letzten Spielen können wir aber mit Sicherheit auch in Villingen bestehen.

Nikola Gataric, Trainersohn Nicola Leberer und auch Keeper Christian Miesch fehlten gegen Freiburg verletzungsbedingt. Gabriel Gallus befindet sich nach seiner Knieverletzung aus dem Spiel in Kehl erst wieder im Aufbautraining. Der Einsatz der grippegeschwächten Domagoj Petric, Marcel Stern und André Wallica ist noch ungewiss.

Die Partie wird geleitet von Marvin Maier (Windschläg).

 

RM

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