Keven Feger fehlt aufgrund seiner roten Karte im Pokal gegen seinen alten Arbeitgeber

Vorschau: SV Oberachern – SV Spielberg

Zum fünften Mal in Folge kehrte der SV Oberachern am vergangenen Wochenende mit einer Niederlage von einem Auswärtsspiel nach Hause zurück. Auch in Villingen verlor man am Ende unglücklich mit 0:1. Am Feiertag unter der Woche konnte man jedoch das Achtelfinalspiel beim Landesligisten SG Dettingen-Dingelsdorf mit 3:1 für sich entscheiden und steht nun im Viertelfinale um den Südbadischen Verbandspokal.
Den Schwung aus dem erfolgreichen Pokalspiel möchte man nun am Samstag um 15:30 Uhr mit in das Keller-Duell in der Oberliga nehmen. Dann empfängt der SV Oberachern am heimischen Sportplatz am Waldsee die Mannschaft des SV Spielberg.
Sechs Mal standen sich die beiden Teams bisher in der Oberliga gegenüber, vier Mal gewann das Team aus Spielberg, zwei Mal war der SV Oberachern erfolgreich. Der SV Spielberg gehört sicherlich nicht zu den Lieblingsgegnern des SVO. Bereits drei Mal kassierte man fünf Tore und nur in der Saison 16/17 konnte man beide Spiele gewinnen.

In der vergangenen Saison konnte der frühere Regionalligist am Ende knapp den Klassenerhalt sichern, lange Zeit stand man auf einem der unteren Plätze der Tabelle. Vor Saisonbeginn sorgte der SV Spielberg mit der Kooperation mit dem Karlsruher SC und mit der Verpflichtung von Ex-Profi Edmund Kapplani (KSC) für Schlagzeilen. Aber auch in dieser Saison läuft es noch nicht nach Wunsch beim Team von Trainer Tobias Winter. Erst ein Spiel konnten die Spielberger in dieser Saison gewinnen (2:1 gegen Schlusslicht Friedrichstal), zwei Mal spielte man Unentschieden und sechs Mal, darunter auch die letzten drei Spiele, unterlag man den Gegnern. Fünf Punkte auf der Habenseite bedeuten aktuell den 16. Tabellenplatz. Mit nur drei Punkten mehr, belegt der SV Oberachern den fünfzehnten Platz in der Oberliga, mit einem dreifachen Punkterfolg könnte der SV Spielberg somit am SV Oberachern vorbeiziehen.

Der Druck auf das Team von Trainer Mark Lerandy die Heimspiele erfolgreich gestalten zu müssen, wächst mit jedem Auswärtsspiel ohne Punkterfolg.
„Das wird ein sehr umkämpftes Spiel werden, in dem wieder der Wille zum Sieg das Spiel entscheiden wird. Die Spielberger werden Alles abrufen, um an uns in der Tabelle vorbeizuziehen. Wir haben ein Heimspiel und wollen, wie in den Spielen zuvor, vor unseren Fans zu Hause alles geben, um die Punkte in Oberachern zu behalten.“, so Lerandy vor dem anstehenden Duell.

Verzichten muss Lerandy erneut auf die Verletzten Luca Fritz (Aufbautraining) und Eray Gür (Muskelfaserriss). Auch Keven Feger wird gegen seinen ehemaligen Verein, nach der roten Karte im Pokalspiel, nicht mitwirken können.

Anpfiff zur Begegnung ist am Samstag, 06.Oktober 2018 um 15:30 Uhr am Sportplatz am Waldsee in Oberachern. Schiedsrichter der Begegnung wird Philipp Schlegel von der Schiedsrichtergruppe Ehingen sein, der in diesem Spiel zu seinem dritten Oberliga-Einsatz kommen wird.