VORSCHAU SV Oberachern – TSG Backnang

Oberliga Baden-Württemberg

SV Oberachern – TSG Backnang, Samstag 14.30 Uhr

FAKTEN ZUM SPIEL SV OBERACHERN – TSG BACKNANG

„Abhaken, analysieren und die richtige Schlüsse daraus ziehen“, so lautete das Fazit von Oberacherns Trainer Mark Lerandy im Anschluss an die 0:3 Niederlage beim SV Spielberg.

Nach elf Spielen ungeschlagenen Partien musste Oberligist SV Oberachern erstmals wieder eine Niederlage einstecken, die man sich allerdings selbst zuzuschreiben hatte, weil fast alle Akteure weit unter ihren eigentlichen Möglichkeiten blieben.

Für Lerandy und die Verantwortlichen beim SVO aber alles andere als ein Beinbruch: „Wir wussten, dass der Tag kommen wird, an dem wir auch wieder mal ein Spiel verlieren werden und sind deswegen nicht in Schockstarre verfallen. Wir wissen, wo wir herkommen und wo wir hin wollen und sind aktuell voll im Plan. Die Jungs haben bisher eine gute Saison gespielt, da kann man ihnen auch mal ein schlechteres Spiel zugestehen“.

Im letzten Heimspiel des Jahres treffen die Achertäler am Samstag auf den Liganeuling TSG Backnang, der sich im Aufstiegskampf gegen den südbadischen Vizemeister Freiburger FC behaupten konnte. 50 Jahre ist her, da schnupperten die Württemberger nach einem 1:0 Erfolg im Entscheidungsspiel über den Offenburger FV sogar mal ein Jahr lang Luft in der damals zweithöchsten deutschen Spielklasse.

Auf heimischen Boden erwies sich die TSG zuletzt als Macht. Das bekam auch Spitzenclub FC 08 Villingen zu spüren, der mit 0:1 im Etzwiesen-Stadion ebenso den Kürzeren zog, wie zuletzt der 1.CFR Pforzheim, der mit 5:1 auf die Heimreise geschickt wurde. Nur auswärts kam die Elf von Trainer Beniamino Molinari noch nicht so richtig in die Gänge. Nur beim 2:1 in Reutlingen behielt man die Oberhand. Dennoch schaffte man nach den drei Heimsiegen in den letzten vier Partien den Sprung auf Rang 11.

Nach zuletzt fünf Heimsiegen hintereinander könnte sich der SVO mit einem weiteren Dreier ein dickes Polster auf die Abstiegsränge sichern. „Für uns gilt es, nach dem äußerst schwachen Auftritt in Spielberg, die Köpfe schnellstens wieder frei zu bekommen. Ich bin mir sicher, dass wir gegen die TSG eine ganz andere Mannschaft sehen werden, als noch zuletzt in Spielberg. Wir treffen auf einen sehr unbequemen und selbstbewussten Gegner, der uns wieder alles abverlangen wird. Wir werden aber alles versuchen, damit im letzten Heimspiel 2017 die Punkte in Oberachern bleiben“, betont Lerandy, der auf die gleiche Elf wie zuletzt bauen kann.

RM