VORSCHAU SV Oberachern – SV Spielberg

Oberliga Baden-Württemberg

SV Oberachern – SV Spielberg, Samstag 15.30 Uhr

Trotz einer ansprechenden Vorstellung im ersten Durchgang zog der SV Oberachern beim aktuellen Vorletzten FC Astoria Walldorf 2 mit 0:2 den Kürzeren. Einmal mehr scheiterten die Achertäler dabei an ihrer Offensivschwäche. In den letzten 12 Spielen traf man ganze achtmal ins gegnerische Gehäuse. Nur drei Treffer davon gehen auf das Konto der Offensivabteilung. Der junge Emanuele Giardini und auch Nico Huber laufen derzeit ihrer guten Form hinterher und in der Mitte ist Fabian Herrmann zwar stets bemüht, blieb aber zuletzt fast immer glücklos. Noch krasser liest sich die Bilanz auf des Gegners Platz, denn da durfte man in den letzten neun Partien gerade mal drei Törchen bejubeln.

„Die erste Hälfte in Walldorf war fußballerisch mit das Beste was wir in dieser Rückrunde gespielt haben. Wir hatten eine sehr gute Raumaufteilung und waren im Positionsspiel sehr präsent und sicher. In Durchgang zwei haben wir genau diese Sachen vermissen lassen und haben den bis dahin sehr harmlosen Gegner ins Spiel kommen lassen“, bilanzierte Trainer Mark Lerandy .

Jetzt gastiert mit dem SV Spielberg eine Mannschaft im Waldseestadion, die nach einer monatelangen Durststrecke schon wie ein sicherer Absteiger aussah. Negativer Höhepunkt war die 0:7 Heimschlappe gegen die U23 des SV Sandhausen. Danach muss es im Lager des Ex-Regionalligisten wohl ordentlich gerumpelt haben. Dem 2:2 in Neckarsulm folgte der ersehnte 2:0 Derby-Heimsieg gegen Pforzheim und am Dienstag sorgte man mit dem 2:1 beim spielstarken SSV Reutlingen für eine weitere Überraschung.

Damit schaffte die Elf von Tobias Winter, der im November Peter Hogen als Chefcoach ablöste, mit jetzt 28 Zählern den Sprung auf Rang 15, der am Ende bei vier Absteigern zum Klassenerhalt reichen würde, da der Karlsruher SC aus finanziellen Gründen seine U23 als aktuell 14. nicht mehr für den Spielbetrieb der kommenden Saison gemeldet hat.

Will der SVO noch einen einstelligen Tabellenplatz erreichen, dann muss gegen einen wiedererstarkten SV Spielberg dreifach gepunktet werden.

In der Vorrunde zogen die Achertäler nach zuvor elf ungeschlagenen Partien mit 0:3 den Kürzeren. Dabei blieb fast das gesamte Team weit unter seinen Möglichkeiten. „Diese Niederlage ärgert mich bis heute noch. Wir haben am Samstag die Möglichkeit, diese wieder gutzumachen. Wir wollen das Spiel unbedingt gewinnen“, betont Coach Mark Lerandy“.

Sebastien Noé (Sprunggelenk) fehlt weiterhin, dafür ist Spielmacher Gabriel Gallus, mit zehn Treffern gleichzeitig auch bester Torschütze, nach verbüßter Gelb-Rot-Sperre wieder mit von der Partie.

RM