Vorschau SGV Freiberg – SV Oberachern

Oberliga Baden-Württemberg

SGV Freiberg – SV Oberachern, Samstag 15.00 Uhr

Mit dem Tabellenzweiten FC 08 Villingen präsentierte sich am Samstag eine Mannschaft von einem ganz anderen Kaliber in Oberachern wie beim 5:0 eine Woche zuvor über den CFR Pforzheim. Die 350 Zuschauer sahen zwar diesmal keine Tore, dafür aber ein torloses Remis der besseren Art in einer Partie zweier absolut gleichwertiger Teams mit einem am Ende für alle Beteiligten gerechten Ausgang. Einmal mehr haben die Achertäler somit den Beweis geliefert, dass sie auch mit den Topteams der Liga mithalten können.

In den bisher 20 Ligaspielen steht jetzt schon zum elften Mal hinten die Null. Oberacherns Coach Mark Lerandy sieht darin aber nicht nur einen Verdienst seiner starken Defensivabteilung: „Das gesamte Team arbeitet immer besser gegen den Ball und versucht das Spiel zu kontrollieren mit gezielten Ballbesitzphasen. So ist es natürlich extrem schwer für jeden Gegner, gegen uns Tore zu erzielen, wenn wir mit höchster Konzentration und Genauigkeit spielen. Aber auch in dieser Hinsicht haben wir noch sehr viel Arbeit vor uns“.

Jetzt geht die Reise zum Tabellensiebten SGV Freiberg, der zwar zwei Zähler weniger als der SVO auf dem Konto hat, aber witterungsbedingt mit zwei Spielen in Rückstand ist.

Seit Ramon Gehrmann wieder auf der Kommandobrücke der Württemberger steht, geht es nach dem unerwarteten Oberligaabstieg 2015 wieder steil bergauf.  Mit 13 Punkten Vorsprung sicherte man sich im letzten Jahr souverän die Verbandsligameisterschaft. Vor dieser Saison wurde der Kader gewaltig aufgerüstet. Nach anfänglichen Abstimmungsproblemen lief es zuletzt immer besser. “Das ist eine sehr clever spielende Mannschaft mit sehr ballsicheren Spielern in den Reihen, die wenige Chancen brauchen“, so Lerandy, der vor allem vor Freibergs Topstürmer Marcel Sökler großen Respekt verrät, schließlich kennt er ihn noch gut aus gemeinsamen Zeiten beim 1. FC Saarbrücken: „Er ist ein sehr schneller und dynamischer Stürmertyp auf den wir sicher ein Auge werfen müssen“. Mit 17 Toren in 18 Spielen hat der 26-jährige fast die Hälfte aller Freiberger Treffer erzielt.

Die Bilanz gegen Freiberg ist negativ. Fünfmal standen sich beide bislang gegenüber. Zweimal teilte man sich die Punkte, zog aber bereits dreimal den Kürzeren. Im Hinspiel trennte man sich 0:0. Ein Ergebnis, mit dem man auch im Rückspiel am Samstag sicherlich gut leben könnte. Lerandy weiß, was ihn und seine Truppe da am Samstag erwartet:„ Das wird ein ganzes Stück Arbeit gegen einen sehr gut eingestellten Gegner. Wir werden natürlich wie immer versuchen, Punkte aus der Fremde mitzunehmen“.

Personell kann er dabei wie schon zuletzt aus dem Vollen schöpfen.

RM