VORSCHAU | FC-Astoria Walldorf II – SV Oberachern

Oberliga Baden-Württemberg

FC-Astoria Walldorf II – SV Oberachern, Sonntag 14.00 Uhr

Beim 2:2 gegen einen starken Tabellenvierten FSV Bissingen war beim Oberligisten SV Oberachern eine deutliche spielerische Steigerung gegenüber den letzten Partien zu erkennen. Trotz Unterzahl schafften die Achertäler drei Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit den am Ende verdienten Ausgleich, auch wenn dieser nur dank der gütigen Mithilfe von Bissingens Keeper Sven Burkhardt zustande kam.

Vor der Saison sagten viele dem SV Oberachern eine ganz schwere Saison voraus, doch bereits vier Spieltage vor Schluss ist der angestrebte Klassenerhalt in trockenen Tüchern. Dennoch sollten die Achertäler in den verbleibenden vier Partien noch einmal Vollgas geben, schließlich ist man das den treuen Fans gegenüber auch schuldig. „Unser Ziel haben wir zwar erreicht, aber wir wollen noch so viele Punkte holen wie möglich“, betont Trainer Mark Lerandy, der sein Team aber auch in der Pflicht gegenüber den anderen Mannschaften sieht, schließlich trifft der SVO mit Walldorf (A), Spielberg (H), Backnang (A) und Sandhausen (H) nur noch auf Gegner aus der Abstiegszone.

Den Auftakt bildet am Sonntag die Partie bei der zweiten Mannschaft des Regionalligisten FC Astoria Walldorf, die in der Vorrunde noch wie ein sicherer Absteiger aussah. In der Rückrunde lief es dann etwas besser für die junge Elf von Trainer Andreas Kocher und so hat man, geht man von maximal vier Absteigern in diesem Jahr aus, durchaus noch realistische Chancen auf den Klassenerhalt.
Lerandy weiß, was da am Sonntag auf seine Mannschaft zukommen wird: „Walldorf befindet sich mitten im Abstiegskampf und wird uns sicherlich alles abverlangen. Das wird keine leichte Aufgabe, aber wenn wir an die gute Leistung vom Dienstag anknüpfen, haben wir sehr gute Chancen, etwas mitzunehmen“.

Auf die gesperrten Gabriel Gallus und Daniel Filkovic muss er dabei ebenso verzichten wie auf Sebastien Noé (Sprunggelenk) und Julien Guthleber (Gehirnerschütterung).
Im Hinspiel behielten die Achertäler durch ein Tor von Kapitän Felix Armbruster denkbar knapp mit 1:0 die Oberhand.

RM