Vorbericht SV | Oberachern – TSG Balingen

Oberliga Baden-Württemberg

SV Oberachern – TSG Balingen, Samstag 15.00 Uhr

Der SV Oberachern muss weiterhin auf ein Erfolgserlebnis gegen den SGV Freiberg warten. Dabei war man beim insgesamt sechsten Aufeinandertreffen beider Teams ganz weit von dem angestrebten Punktgewinn entfernt. „Freiberg war uns in fast allen Belangen einen Schritt voraus. Wir haben zu keinem Zeitpunkt des Spiels die Kontrolle über den Ball gehabt. Es war eine hochverdiente 0:4 Niederlage, aus der wir vieles lernen konnten“, bilanzierte SVO-Coach Mark Lerandy. Dabei hatten einige seiner Akteure im Verlauf der Partie große Probleme mit dem Untergrund, doch das will Lerandy nicht als Entschuldigung gelten lassen: „Für die Probleme mit dem Kunstrasen gibt es keine Erklärung. Der schmierige Untergrund war am Samstag aber unser kleinstes Problem“.

Jetzt geht es gegen den Tabellenführer TSG Balingen, der aus seinen letzten neun Spielen 25 Zähler holte und deshalb auch zu Recht ganz oben steht. Die letzte Niederlage kassierte das auswärtsstärkste Team der Liga am 29. September beim FC Nöttingen (1:4). Seither eilte die Mannschaft von Ralf Volkwein von Sieg zu Sieg. Lerandy verrät viel Respekt vor den Württembergern: „Die TSG Balingen ist von Ihrer Spielanlage her aktuell wohl die stärkste Mannschaft der Liga. Ihre gut abgestimmten Konter sind jedem bekannt und nur sehr schwer zu verteidigen. Mit Patrick Lauble haben sie einen Spieler in ihren Reihen, der für ein solches Umschaltspiel wie gemacht ist und ein ständiger Unruhefaktor ist“.

In der Vorrunde holte man beim 1:1 in Balingen zwar einen Zähler, der aber doch recht glücklich zustande kam, weil die TSG reihenweise beste Chancen vergab.
In Balingen hat der SVO noch nie verloren, aber daheim auch noch nie gegen die Elf von Trainer Ralf Volkwein gewonnen. Nur einmal musste der SVO in dieser Saison daheim den Kürzeren ziehen, das war beim 0:4 zum Saisonstart gegen Neckarsulm. Danach kassierte man in den folgenden neun Heimspielen nur einen einzigen Gegentreffer. Es ist also auch das Duell der zweitbesten Heimmannschaft gegen das auswärtsstärkste Team.
Lerandy weiß, auf was es am Samstag ankommen wird: „Zuerst müssen wir wieder eine ganz andere Körpersprache an den Tag legen als noch gegen Freiberg. Der Fußball gibt uns aber jede Woche die Möglichkeit, es besser zu machen. Wenn wir alles abarbeiten, was uns in dieser Runde so stark gemacht hat, können wir der TSG einen guten Kampf anbieten und wenn möglich punkten“.

Hinter dem Einsatz von Innenverteidiger Luca Fritz (Erkältung) steht ebenso noch ein dickes Fragezeichen wie bei Keeper Julien Guthleber (muskuläre Probleme), ansonsten steht Lerandy der komplette Kader zur Verfügung.

RM