SVO-Coach Thomas Leberer

Vorbericht – SSV Reutlingen – SV Oberachern

SSV Reutlingen – SV Oberachern, Mittwoch 19.30 Uhr

Nach dem grandiosen Auftaktsieg bei der U23 des KSC zog der SV Oberachern zur Saison-Heimpremiere mit 0:3 gegen die U23 des SC Freiburg den Kürzeren. Das Ergebnis spricht zwar eine deutliche Sprache, aber in der Partie vor über 800 Zuschauern war eigentlich mehr drin. Das sah auch SVO-Coach Thomas Leberer so: „Wir konnten bei den hochsommerlichen Temperaturen nicht an die Leistung wie gegen den KSC anknüpfen. Dies lag aber auch an der Stärke des Gegners. Betrachtet man das ganze Spiel, hatte der SC mit Sicherheit einen absolut höheren Anteil an Ballbesitz, aber die Anzahl der Chancen war ausgeglichen. Wir kamen gut aus der Halbzeit und hatten nach einer Eckballvariante wieder eine Kopfballchance durch Fabian Herrmann und kurz darauf einen Pfostentreffer per Kopf durch Gabriel Gallus. Genügend Möglichkeiten,  um den Ausgleich zu erzielen. Dann die spielentscheidende Szene, wo wir nach eigenem Freistoß an der Mittellinie einen gegnerischen Konter einleiten, nicht in der Lage sind die Umschaltbewegung des Gegners zu unterbinden und das zweite Gegentor kassieren. Einfach naiv und dieser Spielklasse nicht angemessen“.

Nun steht die erste >englische Woche< an. Um 15.15 Uhr wird sich der SVO-Tross auf den Weg zum Traditionsverein SSV Reutlingen machen.  Im dritten Spiel die dritte ganz hohe Hürde.
„Die Reutlinger Mannschaft zeigte sich in den ersten beiden Spielen stark verbessert und als sehr robuste und zweikampfstarke Mannschaft. Die erzielten vier Punkte kommen nicht von ungefähr. Die Handschrift vom neuen Trainer Jochen Clauss ist schon deutlich zu erkennen und erfolgreich. Die Mannschaft wurde sinnvoll ergänzt und hat mit „Bobo“ Mayer einen ganz erfahrenen Leader im Team.

In Reutlinger wird alleine mit spielerischen Mittel nichts zu holen sein. Dies wird auch die Herausforderung für mein Team sein, die richtigen Mittel und Wege zu finden, um diesem Gegner Paroli bieten zu können“, sagt Coach Leberer, der mit einem Punkt „mehr als zufrieden“ wäre.

Noch wartet der SVO auf seinen ersten Treffer im Stadion an der Reutlinger Kreuzeiche. Im ersten Oberligajahr zog man dort mit 0:2 den Kürzeren und in vor knapp fünf Monaten trennte man sich torlos. Will man aber etwas Zählbares holen, dann muss dieses Mal der Bann gebrochen werden, denn hinten zeigte man sich zuletzt immer wieder anfällig.

In Karlsruhe und gegen Freiburg stand zuletzt die gleiche Starformation auf dem Platz. „Wir haben einige angeschlagene Spieler, hier werden wir nur bedingt ein Risiko eingehen. Ich gehe aber davon aus, dass es Änderungen in der Startformation geben wird“, kündigte Leberer schon einmal an.