SV Oberachern – SV Sandhausen II

Oberliga Baden-Württemberg

SV Oberachern – SV Sandhausen II, Samstag 15.30 Uhr

Hauptsache gewonnen – egal wie! Anders konnte man den Auftritt des SV Oberachern nach dem mühsamen 2:1 beim abgeschlagenen Schlusslicht Neckarelz nicht beschreiben.  Gleich viermal scheiterte der Gastgeber an der Torumrandung. „Ein glücklicher Sieg gegen einen doch befreit aufspielenden Gegner. Für dieses Glück müssen wir uns aber nicht entschuldigen. Betrachtet man unseren Rundenverlauf, so durften wir dieses für uns nur selten in Anspruch nehmen“, so Oberacherns Coach Thomas Leberer: „Dass ein Spiel gegen den Tabellenletzten nicht einfach ist, vor allem unter dem Gesichtspunkt, dass man die drei Punkte unbedingt benötigt, wissen wir alle. Trotzdem machten wir es bis zum Ende unnötig spannend.“




Jetzt geht es im vorletzten Heimspiel der Saison gegen die U 23 des Zweitligisten SV Sandhausen. Nach Abschluss der Vorrunde standen die Nordbadener mit sieben Punkten Rückstand auf den SVO noch auf Rang 14, dann aber zeigte die junge Elf von Kristjan Glibo ihr  wahres Gesicht und eilte von Erfolg zu Erfolg. Mit jetzt 42 Punkten rangiert das fünftbeste Rückrundenteam mittlerweile auf dem zehnten Platz und kann am Samstag befreit und ohne jeglichen Druck aufspielen.

Ganz anders sieht es hingegen beim SVO (35 Punkte) aus, der unbedingt punkten muss. Rang 14 könnte am Ende zwar den Klassenerhalt bedeuten, muss er aber nicht, denn noch sind  -wie schon in der letzten Saison-  bis zu sechs Absteiger möglich.

Thomas Leberer sieht die Stärken der Gäste vor allem  im „aggressiven  Pressing und im schnellen  Umschaltspiel“.

„Wir haben es immer noch selber in der Hand, uns aus dieser Situation zu befreien. Auch wenn wieder wichtige Spieler angeschlagen oder verletzt sind, wie Christian Miesch, Oguzhan Tasli, Fabian Herrmann, Nico Huber oder Domagoj Petric.  Die Jungs, die am Samstag auf dem Platz stehen,  werden alles an Einsatz und Wille raushauen, was in Ihnen steckt. Für uns geht es um wichtige Punkte, die wir dringend brauchen, um nicht weiter nach unten zu rutschen“, betont Leberer.