SV Oberachern – FV Ravensburg, Samstag 15.30 Uhr

Oberliga Baden-Württemberg

SV Oberachern – FV Ravensburg, Samstag 15.30 Uhr

Noch sind sechs Spieltage zu absolvieren und noch hat es der SV Oberachern in der eigenen Hand, die Weichen für ein weiteres Oberligajahr zu stellen. Ganze sechs Zähler holten die Achertäler in den elf Partien der Rückserie bei einem Torverhältnis von 12:30 und damit wächst der Druck von Spiel zu Spiel. Nach der 0:6 Pleite in Bissingen und dem blutleeren Auftritt vor allem im ersten Durchgang beim 0:2 daheim gegen den Bahlinger SC, zeigte die Elf von Trainer Thomas Leberer zuletzt bei der zweiten Mannschaft der Stuttgarter Kickers zwar ein ganz anderes Gesicht, stand am Ende aber einmal mehr mit leeren Händen da. Oberacherns Coach konnte über die ebenso unnötige wie unglückliche 0:2 Niederlage hinterher nur mit dem Kopf schütteln: „Unglaublich. Das Spiel bei den Kickers gab alles her, um in unserer Situation alle >Fußballphrasen< bedienen zu können. Gute Leistung meiner Mannschaft, beste Torchancen, eine frühe Führung, ein aufopferungsvoll kämpfender Gegner, der vor dem Tor eine hohe Effizienz hatte und am Ende noch ein klarer Elfmeter, der uns verweigert wurde“. In der Nachspielzeit kassierte mit Timo Schwenk einer seiner zuverlässigsten Akteure auch noch die Ampelkarte und wird der Mannschaft am Ostersamstag gegen den FV Ravensburg sehr fehlen.

Die Oberschwaben stehen als Tabellensiebter mit 43 Zählern zwar jenseits von Gut und Böse, doch das dürfte die Aufgabe für die Achertäler auch nicht leichter machen, das weiß auch Leberer: „der FV Ravensburg kann die bevorstehenden Spiele gelassen angehen und sich auf das anstehende württembergische Pokalhalbfinale gegen die Stuttgarter Kickers konzentrieren. Wer von uns hat nicht den mutigen Auftritt im DFB-Pokal gegen den FC Augsburg im letzten August in Erinnerung. Hier zeigte das Team von Wolfram Eitel, welches Potential in seiner Mannschaft steckt“.

Ein 1:1 wie im Hinspiel wäre für den SVO, der eigentlich schon zu wenig. Bleibt nur zu hoffen, dass das notwendige Quäntchen Glück zurückkehrt und sich die Leberer-Elf trotz großer Personalsorgen endlich mal wieder für gute Leistungen selbst belohnt.
Die Partie wird geleitet von Zweitliga-Schiedsrichter Martin Petersen aus Stuttgart.