Es soll wieder gejubelt werden!

Stuttgarter Kickers II – SV Oberachern, Samstag 15.00 Uhr

Oberliga Baden-Württemberg

Stuttgarter Kickers II – SV Oberachern, Samstag 15.00 Uhr

Nach dem 0:6 beim Tabellenzweiten Bissingen ging man beim Oberligisten SV Oberachern eigentlich mit guten Vorsätzen in die Partie gegen den Bahlinger SC. Am Ende stand gegen einen in Durchgang eins stark aufspielenden Gast aber eine verdiente 0:2 Niederlage. Der Appell von Trainer Thomas Leberer an die bislang so treuen SVO-Fans, das Team bedingungslos zu unterstützen, blieb ungehört – das lag aber auch daran, dass von der Mannschaft einfach zu wenig kam. In Durchgang zwei schaltete der BSC, wohl auch in Gedanken an das Pokalspiel gegen Endingen, zwar einen Gang zurück, doch die Bahlinger Defensive hatte fast alles im Griff. Ein einziger Eckball und nur eine echte Torchance, das war es dann auch. „Die Mannschaft hat leider nicht die Reaktion gezeigt, die man sich nach dem Bissinger Spiel erwartet hätte. Es war zu wenig, obwohl wir eigentlich fast mit der offensivsten Aufstellung begonnen haben, die wir aktuell aufbieten können. Die fehlende Konstanz begleitet uns schon die ganze Runde und wenn ich sehe, wie wir vor gerade mal vier Wochen gegen Pforzheim aufgetreten sind, die von der Leistungsstärke wie Bahlingen einzuschätzen sind, dann ist es nicht zu erklären“, so Leberer nach den zuletzt so enttäuschenden Auftritten seines Teams.

Jetzt führt der Weg zur zweiten Mannschaft der Stuttgarter Kickers (32 Zähler), die in der Rückrunde eines mit dem SVO (31) gemeinsam haben – beide holten in den bislang absolvierten zehn Spielen ganze sechs Zähler und beide brauchen dringend Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. In fünf Partien gegen die >kleinen< Kickers gab es bislang nur einen Oberacherner Erfolg, beim 3:2 am 16.11.2013. Ein 1:1 wie im Hinspiel wäre nach der Niederlage gegen Bahlingen eigentlich schon zu wenig.

Leberer nimmt seine Elf in die Pflicht: „Ein Punkt sollte unser Minimalziel sein. Wenn wir verlieren, dann vergrößern die Kickers den Abstand auf uns. Wir wissen, dass es auf dem Waldausportplatz nicht einfach ist. Aber alles diskutieren und rechnen hilft uns nicht, es zählt jetzt nur noch das, was auf dem Platz von meinem Team gezeigt wird“.

Leberer kündigt zwar Änderungen in der Startformation an, doch diese werden sich wohl in Grenzen halten, da die zweite Mannschaft des SVO als Tabellenzweiter der Bezirksliga am gleichen Tag im Topspiel auf Ligaprimus SV Sasbach trifft. „Wir werden zwar wir mit einem fast unveränderten Kader von Team 1 nach Stuttgart reisen, dennoch wird es Veränderungen geben, auch müssen, weil sich in den letzten beiden Spielen kaum ein Spieler die Berechtigung auf einen Stammplatz erkämpft hat. Jetzt sind die gefordert, die bisher nicht so oft gespielt haben“, betont Leberer.