SpVgg. Neckarelz – SV Oberachern

Oberliga Baden-Württemberg

SpVgg. Neckarelz – SV Oberachern, Samstag 15.30 Uhr





Von „einem gefühlten Sieg“ sprach Oberacherns Coach Thomas Leberer nach dem 2:2 gegen einen allerdings lange Zeit stark aufspielenden FV Ravensburg. „Wenn man in der 93. Minute den Ausgleichstreffer erzielt, dann ist es ein sehr positives Gefühl, auch wenn man in unserer Situation eher einen Sieg gebraucht hätte. Es wurde der Wille und Einsatz von meiner Mannschaft am Ende mit diesem Punkt belohnt. Wir hatten auch nach vielen Spielen endlich  auch einmal wieder Glück bei engen Entscheidungen auf unserer Seite. Wir kamen erst in der zweiten Hälfte besser ins Spiel und konnten uns am Ende diesen Punkt erkämpfen“.

Jetzt sind noch fünf Spiele zu absolvieren und noch immer hat es der SVO in der eigenen Hand, die Weichen für eine weitere Oberligasaison zu stellen, zumal das Restprogramm als durchaus machbar bezeichnet werden kann. Bringt man allerdings keine hundertprozentige Leistung auf den Platz, dann kann man in dieser Liga gegen jeden Gegner verlieren. Bei der SpVgg. Neckarelz, die abgeschlagen am Tabellenende steht  und schon längst mit dem Kapitel Oberliga abgeschlossen hat, erwartet jeder einen Sieg der Achertäler. Die Nordbadischen wollen sich aber mit Anstand aus der Liga verabschieden und werden mit Sicherheit keine Geschenke verteilen. Schon beim enttäuschenden 1:1 in der Vorrunde tat sich der SVO ausgesprochen schwer und das steckt auch noch beim Oberacherner Coach im Hinterkopf: „Neckarelz spielt in der Regel immer eine gute erste Halbzeit, lässt aber im Laufe des Spiels doch die eine oder andere Torchance zu. Hier muss man dann präsent sein und erfolgreich abschließen. Tut man das nicht, dann wird es eine zähe und schwierige Partie“.

Seit mittlerweile 12 Spielen steht bei seinem Team hinten nicht mehr die Null. Immer fing man sich mindestens einen, meist sogar mehrere und dabei zum Teil völlig unnötige Gegentore ein. „Das begleitet uns schon die ganze Runde und hat uns schon einige Punkte gekostet. Die vielen vermeidbaren Gegentore sind aber auch der Unerfahrenheit und der Situation geschuldet“ so Leberer, der weiß, was die Stunde geschlagen hat: “Wir brauchen so schnell wie möglich ein Erfolgserlebnis, um nicht noch weiter in der Tabelle abzurutschen“.

Timo Schwenk hat seine Gelb-Rot Sperre abgesessen und kann der Defensive wieder mehr Stabilität verleihen und bis auf die Langzeitverletzten sieht es personell auch wieder ganz gut aus.