SV Sandhausen U23 – SV Oberachern, Samstag 15.00 Uhr

„Christian Miesch war in Durchgang zwei unser bester Mann“, sagte SVO-Manager Wolfgang Springmann nach dem hartumkämpften Halbfinaleinzug im SVFV-Rothaus-Pokal beim Verbandsligazweiten Rielasingen-Arlen.

Nach der verdienten Pausenführung standen die Achertäler zwar gewaltig unter Druck, konnten sich aber bei ihrem Schlussmann bedanken, dass man nicht noch in die Verlängerung musste.

„Es war war ein typisches Pokalspiel. Die erste Hälfte gehörte uns mit einem Lattentreffer von Gabriel Gallus und dem Tor von Nico Huber. Ab der 60. Minute sind wir immer tiefer gestanden und Rielasingen  wurde dann immer gefährlicher mit ihren langen Bällen. Hatten aber vor allem durch Standards und Konter in Überzahl die Chance das Spiel frühzeitig zu entscheiden. Am Ende haben wir mit etwas Glück die nächste Pokalrunde erreicht“,  so der erleichterte SVO-Coach Thomas Leberer, der nach zwölf (!) Auswärtsauftritten seiner Elf endlich einmal auf ein Heimspiel hofft. Die mittlerweile schon reiseerprobten SVO-Fans sind sich indes sicher, dass auch das Halbfinale nicht in Oberachern stattfinden wird.

Gerade mal 60 Stunden nach Ankunft aus der Bodenseeregion steigt der SVO-Tross schon wieder in den Bus. Zum Abschluss der mittlerweile schon vierten >englischen Woche< führt die Reise ins Nordbadische zur U23 des Zweitligisten SV Sandhausen und da werden unangenehme Erinnerungen an das Hinspiel wach. Bei der 2:6 Heimniederlage wurde dem SVO eine Lehrstunde in puncto schnelles Umschaltspiel erteilt, woran sich Leberer nur ungern erinnert: „wir legten an diesem Tag ein Defensivverhalten an den Tag, welches eher im Jugendbereich anzusiedeln war als im Aktivenfussball. Sandhausen hatte mit Sicherheit einen Sahnetag erwischt und präsentierte ein sensationelles Umschaltspiel, mit dem wir nicht klar gekommen sind. Ich hoffe, dass wir es dieses Mal gegen Sandhausen besser lösen werden und nach dieser anstrengenden Woche auch was Zählbares mitnehmen können.

In der Rückrunde lief es bislang nicht ganz so gut für den SV Sandhausen, erst ein Sieg konnte da verbucht werden. Dennoch verfügt man über ein hervorragendes spielerisches Potential. Mit 36 Punkten rangiert die Elf von Ex-Profi Kristjan Glibo nur einen Zähler hinter dem SVO auf dem achten Rang.

Domagoj Petric, Oberacherns bislang erfolgreichster Torschütze, musste in Rielasingen nach einer halben Stunde verletzt vom Feld und droht in Sandhausen ebenso auszufallen wie Trainersohn Nicola Leberer (Grippe). “Edeljoker“ Gregor Dörflinger steht indes mitten im Abi-Stress.

 

Kreisliga A, Bezirk Baden-Baden, Staffel Süd

FV Baden-Oos – SV Oberachern II, Sonntag 15.00 Uhr

Der 2:0 Erfolg über den souveränen Tabellenführer SV Ulm war für den Tabellenzweiten SV Oberachern II der dritte Sieg im dritten Spiel nach der langen Winterpause.

„Ulm war der erwartet starke Gegner und man sah warum sie zurecht ganz oben stehen. Dank einer konzentrierten Mannschaftsleistung, effektiven Stürmern und einem starken Torhüter Joachim Schnurr  haben wir am Ende das Spitzenspiel nicht unverdient gewonnen. Ich bin stolz auf meine Jungs. Zwar hatten wir bei weitem nicht die Dominanz wie im Hinspiel, machten jedoch zu den entscheidenden Phasen des Spiels die Tore und hielten dann mit Leidenschaft und Kampf dem Druck der Ulmer stand. Dieser Sieg ist aber nur dann von größerem Wert, wenn wir den Schwung nun mitnehmen in die nächsten Spiele und weiter punkten. Dann stehen die Chancen auf die Relegation richtig gut“, fasste Oberacherns Coach Hannes Maier das Geschehen zusammen.

Beim launischen Tabellenachten FV Baden-Oos, der bislang nur elf seiner 31 Zähler daheim verbuchen konnte, gilt es also, mit einem weiteren Dreier nachzulegen, um die Verfolger auf Distanz zu halten. Im Hinspiel behielt die Oberligareserve mit 4:1 die Oberhand.

Kreisliga B, Staffel 3

FV Baden-Oos II – SV Oberachern III, Sonntag 13.15 Uhr

Bei der 0:2 Niederlage gegen den noch ungeschlagenen Tabellenführer SV Ulm II hielt die Dritte zuletzt gut mit, blieb am Ende aber chancenlos.

Die auf Rang 4 stehende Elf von Anton Altmann will beim Tabellensiebten wenigstens einen Zähler mit auf die Heimreise nehmen.

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