SV Oberachern – FSV Hollenbach, Samstag 15.30 Uhr

Das 2:0 bei der U23 des Zweitligisten SV Sandhausen war bereits der siebte Erfolg des SV Oberachern in fremder Umgebung und versetzt langsam nicht nur die Fans des SVO immer mehr ins Staunen. Vor allem nach der hartumkämpften >englischen Woche< war die Art und Weise, wie die Elf die ganze Belastung weggesteckt hat, schon irgendwie bewundernswert. Kein Wunder, dass SVO-Coach Thomas Leberer hinterher richtig stolz auf seine Truppe war: „Die Mannschaftsleistung in allen drei Spielen war richtig gut. In Reutlingen ein hart umkämpftes Spiel bei einem Gegner, der sich mit aller Macht gegen den drohenden Abstieg stemmte. Danach das schwere Pokalspiel in Rielasingen, wo wir allerdings nach einer guten ersten Halbzeit am Ende sehr fahrlässig mit dem Einzug in Pokalhalbfinale umgegangen sind. Dann das Spiel am Samstag gegen eine starke Sandhausener Mannschaft, die vor allem in den ersten 20 Minuten auf das Tempo gedrückt hatte und wir mit ein wenig Glück den Rückstand verhindern konnten. Danach hat sich die Mannschaft immer besser in Spiel gekämpft und dann auch sehr gut gespielt. Vor allem die Jungs, welche neu ins Team gerutscht sind (Sebastian Noé, Anthony Decherf und Mario Jurjevic), haben ihre Aufgabe richtig gut gemacht“.

Jetzt geht es gegen den FSV Hollenbach und da werden Erinnerungen an den 23.03.2014 wach. Es war bereits der 24. Spieltag der Saison 13/14 als dem SVO endlich der langersehnte erste Heimsieg in der Oberliga gelang, der am Ende den Abstieg aber nicht verhindern konnte.

In dieser Saison spielten die Hohenlohischen lange an der Spitze mit, doch in der Rückrunde lief es nicht mehr so richtig für die Elf von Trainer Ralf Stehle. Nach nur neun Punkten in der zweiten Serie rutschte man mit jetzt 44 Punkten auf Rang 6 ab und steht jenseits von Gut und Böse.

Dennoch dürfte die Aufgabe am Samstag alles andere als einfach werden, das weiß natürlich auch Oberacherns erfolgshungriger Coach: „Der FSV Hollenbach ist eine ganz erfahrene Mannschaft, mit einer sehr unbequemen Spielweise. Immer brandgefährlich bei Standardsituationen und einem enorm torgefährlichen Luca Pfeifer im Sturm“.

Im Hinspiel kassierte man gegen den auswärtsstarken FSV, der in der Fremde schon siebenmal erfolgreich war, trotz einer 2:0 Führung noch eine unglückliche 2:3 Niederlage.

Mit 40 Punkten, die der SVO momentan auf seinem Konto hat, ist seit Gründung der Oberliga im Jahr 1978 nie eine Mannschaft abgestiegen. Noch sind 24 Punkte zu vergeben und da kann bei bis zu sechs möglichen Absteigern noch viel passieren, das weiß auch Leberer: „Mit Sicherheit werden die 40 Punkte nicht ausreichen. Wir werden die notwendigen Punkte für den Klassenerhalt holen, dafür tritt die Mannschaft viel zu stabil und gefestigt auf. Wir wollen weiter erfolgreich unseren Weg gehen, vor allem in Hinblick auch auf den Pokal“.

Die Oberacherner Defensive blieb – auch dank Schlussmann Miesch – in den letzten vier Pflichtspielen ohne Gegentor, was in der Vorrunde eigentlich noch fast undenkbar gewesen wäre.

„Wir können jetzt auch schon befreiter aufspielen und ich würde mir wünschen, dass die Jungs auch mal wieder bei einem Heimspiel zeigen, zu was sie momentan im Stande sind“, so Leberer, der sich sicher ist, die möglichen personellen Ausfälle auch am Samstag kompensieren zu können.

 

RM

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