Freiburger FC – SV Oberachern, Samstag 15.00 Uhr

Mit der verdienten 1:3 Heimniederlage gegen einen allerdings stark aufspielenden Tabellensechsten FSV Hollenbach fand die kleine Erfolgsserie des SV Oberachern ihr Ende. Einmal mehr also eine Heimniederlage des SVO, der sich, warum auch immer, daheim seit Jahren schwerer tut, als auf des Gegners Platz. In 104 Auswärtsspielen in der Verbands- bzw. Oberliga kassierte man in der Fremde lediglich 32 Niederlagen, daheim behielt man im gleichen Zeitraum nur 46 Mal die Oberhand.

Die letzte Heimniederlage ist für den SVO, der mit 40 Punkten auf dem achten Rang steht, zwar kein Beinbruch, in den folgenden “Wochen der Wahrheit” gegen die dahinter platzierten Teams Freiburg (A), Villingen (H), Freiberg (A) und Pfullendorf (H) müssen sich die Achertäler aber gewaltig steigern, sonst könnte es am Ende im Kampf um den Klassenerhalt noch einmal so richtig eng werden.

„Vielleicht haben die letzten Ergebnisse sowohl den Spielern als auch den Fans etwas suggeriert, was wir noch nicht besitzen – Stabilität in unseren Leistungen. Viele vergessen, dass wir immer noch um die Berechtigung spielen, auch in der nächsten Runde Oberliga spielen zu dürfen“, mahnt Oberacherns Coach Thomas Leberer zu etwas mehr Bescheidenheit was die aktuellen Ansprüche betrifft.

Nun gilt es, beim Traditionsclub Freiburger FC Farbe zu bekennen, der zuletzt zwar gewaltig schwächelte, aber mit dem 5:1 Derbyerfolg beim Kehler FV mächtig auf sich aufmerksam machte. Mit jetzt 30 Punkten hat das Team von Ralf Eckert nur noch zwei Punkte Rückstand auf einen sicheren Nicht-Abstiegsplatz. Leberer verrät dabei großen Respekt vor der Leistung seines Kollegen: „Ralf erinnert immer wieder zurecht, welchen erfolgreichen Weg der FFC mit ihm in den letzten Jahren eingeschlagen hat. Der FFC ist für mich kein Abstiegskandidat, dafür ist das fußballerische und menschliche Potential dieser Mannschaft viel zu groß. Mit Sicherheit hat die junge Mannschaft in den letzten Wochen einige Rückschläge einstecken müssen, aber jetzt in Kehl eindrucksvoll bewiesen, dass sie noch lebt. Wer Kehl fünf Tore einschenkt und noch mehr Tore hätte erzielen können, ist einfach stark“. Viermal standen sich beide bislang in Pflichtspielen gegenüber. An das letzte Aufeinandertreffen hat man beim SVO keine guten Erinnerungen. Am 11.09.2013 reichte dem FFC auf eigenem Platz ein 1:1 nach Verlängerung, um den seinerzeit klassenhöheren SVO im Viertelfinale aus dem lukrativen Pokalwettbewerb zu werfen.

Das Hinspiel war ein südbadisches Derby mit hohem Unterhaltungswert. Dreimal traf dabei FFC-Goalgetter Ridje Sprich und nach dem 1:3 sah es lange Zeit nicht gut für den SVO aus. Dann kam man noch einmal zurück und holte mit dem 3:3 einen am Ende verdienten Punkt.

„Wir müssen uns nach dem Spiel gegen Hollenbach wieder auf gewisse Grundtugenden konzentrieren, die einfach zum Fußball dazugehören, Einsatz und Laufbereitschaft. Sollten wir am Samstag diese nicht abrufen, dann wird es verdammt schwer werden. Wir haben nichts zu verschenken und brauchen noch Punkte für den Klassenerhalt. Deshalb könnte ich mit einem Punktgewinn in Freiburg sehr gut leben“, so Coach Leberer, der dabei personell aus dem Vollen schöpfen kann.

 

Verbandsliga-Gesamtbilanz des SV Oberachern
148 Spiele (77 Siege – 35 Remis – 36 Niederlagen), 266 Punkte und 270:172 Tore

Verbandsliga-Heimbilanz des SV Oberachern:
74 Spiele (38 Siege – 20 Remis – 16 Niederlagen), 134 Punkte und 147:91 Tore

Verbandsliga-Auswärtsbilanz des SV Oberachern:
74 Spiele (39 Siege – 15 Remis – 20 Niederlagen), 132 Punkte und 123:81 Tore

 

Verbandsliga-Gesamtbilanz des SV Oberachern unter Thomas Leberer
118 Spiele (68 Siege – 25 Remis – 25 Niederlagen), 229 Punkte und 228:124 Tore

Verbandsliga-Heimbilanz des SV Oberachern unter Thomas Leberer:
59 Spiele (34 Siege – 14 Remis – 12 Niederlagen), 117 Punkte und 129:68 Tore

Verbandsliga-Auswärtsbilanz des SV Oberachern unter Thomas Leberer:
59 Spiele (34 Siege – 10 Remis – 15 Niederlagen), 112 Punkte und 99:56 Tore

 

Oberliga-Gesamtbilanz des SV Oberachern unter Thomas Leberer
61 Spiele (19 Siege – 15 Remis – 27 Niederlagen), 72 Punkte und 85:108 Tore

Oberliga-Heimbilanz des SV Oberachern unter Thomas Leberer:
31 Spiele (8 Siege – 8 Remis – 15 Niederlagen), 32 Punkte und 42:55 Tore

Oberliga-Auswärtsbilanz des SV Oberachern unter Thomas Leberer:
30 Spiele (11 Siege – 7 Remis – 12 Niederlagen), 40 Punkte und 43:53 Tore

 

Kreisliga A, Staffel Süd

SV Vimbuch – SV Oberachern II, Sonntag 15.00 Uhr

„Mit dem standesgemäßen 9:0 Sieg gegen Haueneberstein konnten wir unseren Anspruch auf Platz 2 der Tabelle untermauern und darüber bin ich sehr froh. Spiele, in denen im Vorfeld bereits ausschließlich über die Höhe des Sieges diskutiert wird, sind alles andere als einfach zu bestreiten. Dementsprechend erleichtert bin ich, dass wir unsere technische und körperliche Überlegenheit gegen einen in keiner Phase des Spiels aufgebenden Gegner auch in ein klares Ergebnis ummünzen konnten. Eine solide Mannschaftsleistung mit den beiden herausragenden vierfach-Torschützen Andreas Weisgerber und Julian Hauer“, bilanzierte SVO-Coach Hannes Maier das Geschehen vom Vorsonntag. Jetzt gilt es, beim SV Vimbuch entsprechend nachzulegen. Mit 28 Zählern rangiert die Elf von Christoph Woithe zwar nur auf Rang 12, hat aber noch zwei Nachholspiele zu absolvieren. Im Hinspiel behielt die Oberligareserve mit 4:0 die Oberhand.

Kreisliga B, Staffel 3

SV Vimbuch II – SV Oberachern III, Sonntag 13.15 Uhr

Mit einem Sieg beim Tabellenvierten könnte die Elf von Coach Anton Altmann mit den Gastgebern punktemäßig gleichziehen.

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