VORSCHAU | TuS Durbach – SV Oberachern II

Landesliga Südbaden

TuS Durbach – SV Oberachern II, Samstag 14.30 Uhr

Dreimal hintereinander ist die zweite Mannschaft des SV Oberachern zuletzt aufgestiegen und auch in der Landesliga sorgt sie weiterhin kräftig für Furore. Mit jetzt 31 Vorrunden-Zählern auf dem Konto sicherten sich die Achertäler durch den 2:1 Erfolg bei der SpVgg Ottenau die Herbstmeisterschaft und haben schon jetzt mehr erreicht, als ihr auch die kühnsten Optimisten vor der Runde zugetraut hatten.

„Dass wir das geschafft haben ist ein Verdienst des Gesamtkaders und ganzen Trainerstabs. Die Durchlässigkeit zwischen erster und zweiter Mannschaft ist klar ersichtlich und in dieser Liga kommt uns die spielerische Fokussierung der Gegner entgegen. Allerdings gilt es schon hervorzuheben, dass das Durchschnittsalter in den letzten Wochen gerade mal bei 20 Jahren lag. Dies zeugt von einer beachtlichen Weiterentwicklung, auch wenn der eine oder andere Spieler manchmal etwas ungeduldig ist. Hierin liegt eigentlich für uns die größte Herausforderung, denn 34 Mann wurden bisher eingesetzt und diese gilt es bei Laune zu halten“, betont der >Vater des Erfolgs<  Trainer Stefan Geppert.

Ist die Landesliga nun so schwach, oder das Oberacherner Perspektivteam so stark? Die Antwort dürfte wohl in der Mitte liegen.

Zum Start in die Rückrunde geht es nun zu Gepperts Heimatverein dem TuS Durbach und da werden gleich wieder Erinnerungen wach an die Partie zum Saisonauftakt. In einer bis zur letzten Sekunde hochklassigen Begegnung mit vielen Emotionen und zwei ganz unterschiedlichen Hälften trennte man sich schließlich leistungsgerecht 2:2.

Seit sechs Spieltagen sind die Weindörfler zwar ungeschlagen, da man sich aber gleich achtmal die Punkte mit dem Gegner teilen musste, reichte es für den Vizemeister des Vorjahres bislang nur zu Platz 6.

Für Geppert ist die Partie bei seinem Heimatverein in Durbach kein Spiel wie jedes andere, schließlich ist er dort nicht nur zuhause, er war beim TuS über viele Jahre als Aktiver und auch als Trainer eine Art Leithammel der ganz besonderen Art. „Emotional bedeutet das Spiel für mich natürlich pures Adrenalin, denn diesen Platz und das Umfeld kenne ich wie meine Westentasche“.

Im hitzigen Hinspiel mussten gleich drei Akteure vorzeitig zum Duschen. Keine leichte Aufgabe also für die junge verbandsligaerprobte Schiedsrichterin Noemi Topf aus Pfaffenweiler.

RM