VORSCHAU | TuS Durbach – SV Oberachern II

Landesliga Südbaden

TuS Durbach – SV Oberachern II, Mittwoch 18.45 Uhr

Zweimal schon fiel die eigentliche Partie des 16. Spieltags zwischen Vorjahresvizemeister TuS Durbach und Aufsteiger SV Oberachern 2 der schlechten Witterung zum Opfer. Dabei musste schon das Hinspiel in Oberachern aus dem gleichen Grund verlegt werden. Bleibt jetzt für also nur die Hoffnung, dass der Wettergott beiden nicht schon wieder einen Strich durch die Rechnung macht. Nach der eher dürftigen Vorstellung bei der 1:2 Niederlage in Oppenau wollen die daheim noch ungeschlagenen Achertäler ihre schwache Auswärtsbilanz etwas verbessern.

Die Gastgeber kassierten im Verlauf der Saison zwar erst fünf Niederlagen, da man sich aber insgesamt schon 12 Mal die Punkte mit dem Gegner teilen musste, rangiert der TuS mit 33 Zählern nur auf Rang 7. Herbstmeister SV Oberachern 2  kommt in diesem Jahr einfach nicht mehr richtig in die Gänge. In der Rückrundentabelle findet man sich derzeit gar nur auf dem drittletzten Platz wieder.

Beim leistungsgerechten 2:2 im Hinspiel sahen die Zuschauer eine bis zur letzten Sekunde hochklassige Landesliga-Begegnung mit vielen Emotionen und zwei ganz unterschiedlichen Hälften. Gleich drei Akteure mussten dabei vorzeitig zum Duschen. Bleibt nur zu hoffen, dass es die Akteure zumindest in dieser Hinsicht jetzt etwas ruhiger angehen lassen.
Für Oberacherns Trainer Stefan Geppert ist diese Partie kein Spiel wie jedes andere, schließlich ist er dort nicht nur zuhause, er war beim TuS über viele Jahre als Aktiver und auch als Trainer eine Art Leithammel der ganz besonderen Art. „Emotional bedeutet das Spiel für mich natürlich pures Adrenalin, denn diesen Platz und das Umfeld kenne ich wie meine Westentasche“.

Geppert verrät jedenfalls großen Respekt vor den Gastgebern:  „Durbach ist eine heimstarke und erfahrene Mannschaft. Für unser junges Team gilt es,  da zu bestehen und alles in die Waagschale zu werfen. Wenn es gelingt, dem Spiel unseren Stempel aufzudrücken, dann bin ich mir sicher, dass wir etwas Zählbares aus Durbach mitnehmen. Doch dazu muss aber auch das Kämpferherz schlagen und die Einstellung hundertprozentig passen“.

RM