FV Würmersheim 0 - 6 SV Oberachern Logo SV Oberachern
Mi., 14.September 2016 - 18:00 Uhr
, BW
Sportplatz Würmersheim

Spielbericht | SBFV-Rothaus-Pokal, 2. Hauptrunde

FV Würmersheim – SV Oberachern 0:6 (0:3)

(RM) Es war das 25. Pokalspiel von Oberacherns Coach Thomas Leberer seit seinem Amtsantritt 2010. Die letzten 15 Partien musste er dabei mit seinem Team auswärts bestreiten, so auch am Mittwochabend beim FV Würmersheim. An das letzte Mal auf eigenem Platz kann er sich gerade noch so erinnern. Es war am 22.08.2012 beim 3:2 Erfolg über den Offenburger FV. Nach dem überzeugenden 6:0   Pflichtsieg beim Bezirksligazweiten darf er sich jetzt aber endlich auf ein Heimspiel freuen, denn im Achtelfinale trifft man am 01.11. (Allerheiligen) um 14.00 Uhr auf den Ligakonkurrenten Bahlinger SC.

Der SVO tat sich auf dem kleineren Nebenplatz in der Anfangsphase recht schwer gegen tiefstehende Gastgeber. Viel Ballbesitz, aber zunächst nur wenig Ertrag. Würmersheim hatte in der ersten Hälfte eine gute Möglichkeit durch Roman Balke, der aber den Ball am langen Oberacherner Pfosten vorbei setzte (21.). Im Gegenzug traf Innenverteidiger Mario Jurjevic nach einer Ecke von Pascal Sattelberger per Kopf zum 0:1. Nico Huber konnte noch vor der Pause per Doppelschlag (28./34.) auf 0:3 erhöhen.

Würmersheims Kersten Stolz konnte nach dem Wechsel aus einer Leichtsinnigkeit von SVO-Keeper Logan Kleffer kein Kapital schlagen (53.). Dennis Kopf (56.) erhöhte auf 0:4, dann war einmal mehr Nico Huber mit einem herrlichen Seitfallzieher erfolgreich. Den Schlusspunkt unter eine faire Partie, Schiedsrichter Bernd Brückle kam ohne gelbe Karten aus, setzte Nico Huber mit seinem vierten Treffer an diesem Tag.

Würmersheims Keeper Fabian Weiler verhinderte mit einigen guten Paraden eine höhere Niederlage. Beide Trainer schöpften ihr Wechselkontingent voll aus.

„Es war zu Beginn das zu erwartend zähe Spiel auf dem Nebenplatz in Würmersheim. Der Gegner agierte phasenweise mit zwei defensiven Fünferketten und da waren die Räume natürlich sehr eng. Nach 15 Minuten kamen wir dann zu den ersten Chancen und konnten dann gegen einen nie aufgebenden FV Würmersheim die >Pflichtaufgabe< erfüllen. Jetzt wartet der Topfavorit Bahlinger SC auf uns und dies endlich bei einem Heimspiel“, sagte SVO-Coach Thomas Leberer hinterher.

FV Würmersheim: Hanf (46. Weiler), Kistner, Ochs, Stolz (61. Klumpp), Tritsch, Balke (46. Pippel), Czaikowski (67. Licht), Roth (75. Yildrim), Wehrle, Haxhijaj, Rummel

SV Oberachern: Kleffer, Armbruster (46. Gülsoy), Kopf, Huber, Sattelberger, Jurjevic (56. Weisgerber), Herrmann (56. Fritz), Dörflinger, Braun (56. Petric), Sert (46. Walica), Schwenk

Tore: 0:1 Jurjevic (22.), 0:2 Huber (28.), 0:3 Huber (34.), 0:4 Kopf (56.), 0:5 Huber (66.), 0:6 Huber (77.)

Schiedsrichter: Bernd Brückle (Leopoldshafen)

Zuschauer: 200


Vorbericht | SBFV-Rothaus-Pokal, 2. Hauptrunde

FV Würmersheim – SV Oberachern, Mittwoch 18.00 Uhr

Mit der Partie des noch ungeschlagenen Bezirksligazweiten FV Würmersheim und dem Oberliganeunten SV Oberachern wird die zweite Runde im Verbandspokal abgeschlossen.Dabei muss der SVO einmal mehr auf Reisen, aber daran hat man sich bei den Achertälern mittlerweile schon gewöhnt. Zum 15. Mal hintereinander muss die Leberer-Truppe in der Fremde antreten.

Nach der ebenso bitteren wie unnötigen 3:5 Finalniederlage Ende Mai gegen den FC 08 Villingen will man nun einen neuen Anlauf starten. Während sich der SVO in der ersten Runde mit 5:1 beim Verbandsligisten SC Lahr durchsetzen konnte, qualifizierten sich die Gastgeber dank vier Treffer von Goalgetter Senid Omerovic mit einem 6:2 beim FV Unterharmersbach für die Runde der letzten 32.

Vom Leistungsvermögen des FVW konnte sich vor einigen Wochen die zweite Mannschaft des SVO ein Bild machen, die zum Bezirksligaauftakt trotz einiger Anleihen aus dem Oberligakader mit 1:3 das Nachsehen hatte. Das ist auch SVO-Coach Thomas Leberer nicht verborgen geblieben: „uns ist schon bewusst sind, dass Wümersheim schon eher als eine Landesligamannschaft zu sehen ist und natürlich kann gerade im Pokal auch der  Heimvorteil eine wichtige Rolle spielen“. Den könnte er dann am 01.11. auch selbst einmal wieder genießen, denn der Sieger wird dann auf den Bahlinger SC treffen.

Auf Domagoj Petric, Philip Keller, Anthony Decherf und wohl auch auf  André Walica wird Leberer am Mittwoch verzichten müssen.
RM