SV Oberachern II – SV Ulm 3:1 (1:0)

Bezirksliga Baden-Baden

SV Oberachern II – SV Ulm 3:1 (1:0)

Zehn Minuten lang waren die Gäste das weitaus aktivere Team und setzen den SVO mit vier Ecken im Minutentakt mächtig unter Druck. Dann bekam die Oberligareserve das Spiel besser in den Griff und eine schöne Kombination über Nico Huber und Kapitän Andreas Weisgerber schloss Diogo Carolina nach 21 Minuten mit dem 1:0 ab.
Mitaufsteiger Ulm hatte in Durchgang eins nur noch eine Möglichkeit zu verzeichnen, doch die herrliche Direktabnahme von Steffen Kaiser verfehlte das Gehäuse von Oberacherns Schlussmann Logan Kleffer um einen Meter (24.). Oberacherns Defensivakteur Andreas Fischbach setzte in der 30. Minute eine Ecke von Leo Hocak per Kopf knapp über den Ulmer Kasten.




Kurz nach dem Wechsel sorgte Manuel Friedmann kurzzeitig wieder für Spannung, als er einen kapitalen Fehler von Petrit Muslija eiskalt mit dem 1:1 bestrafte (49.). Mathieu Krebs hatte die erneute Führung für den SVO auf dem Fuß, schoss das Leder aber aus bester Position dem guten Ulmer Keeper Robin Frietsch (53.) in dessen fangbereiten Arme. Dann sorgte Nico Huber mit einem Doppelschlag (57./61.) für die 3:1 Führung. Bei seinem Treffer zum 2:1 schien die Situation bereits bereinigt, doch der Ex-Oppenauer setze nach und wurschtelte den Ball nach einer kuriosen Situation über die Linie. Den vierten Oberacherner Treffer verhinderte Schlussmann Frietsch, der einen Distanzschuss von Leo Hocak mit einer Glanzparade zur Ecke lenken konnte (70.).
Die Gastgeber nahmen danach etwas das Tempo aus dem Spiel und so kamen die nie aufsteckenden Gäste in einer ausgesprochen fairen Partie, mit der Schiedsrichter Simon Scharf (Bühl) keinerlei Probleme hatte, durch Goalgetter Steven Müller noch zu zwei guten Möglichkeiten zum Anschlusstreffer (73./87.).

Am Ende aber ein verdienter Sieg des SVO, der bei noch fünf ausstehenden Spielen und jetzt sieben Punkten Vorsprung auf den Dritten beste Chancen hat, zumindest Relegationsplatz zwei zu erreichen.
Damit bleibt die Elf von Trainer Stefan Geppert seit jetzt fast genau 2 Jahren auf dem Rasen des Waldseestadions ungeschlagen. Eine bessere Ausgangsposition verpasste man nur durch einige Ausrutscher auf dem vom Team so ungeliebten kleinen Kunstrasen.
RM