SV Oberachern II – FV Bad Rotenfels 3:0 (1:0)

Bezirksliga Baden-Baden

SV Oberachern II – FV Bad Rotenfels 3:0 (1:0)

Die Entscheidung über Meisterschaft und Direktaufstieg in die Landesliga oder Relegation gegen Zweiten aus dem Bezirk Offenburg fällt erst am letzten Spieltag, da sowohl die Achertäler (59 Punkte) als auch der einzige Verfolger SV Sasbach (57) ihre Heimspiele gegen Rotenfels bzw. Lichtenau für sich entscheiden konnten. Lautstark angefeuert von den Akteuren der ersten Mannschaft feierte die Elf von Trainer Stefan Geppert beim letzten Heimspiel der Saison einen am Ende ungefährdeten 3:0 Erfolg.

Lange Zeit taten sich die klar überlegenen Gastgeber gegen die dicht gestaffelte zweitbeste Defensive der Liga aber ausgesprochen schwer. Dann war es einmal mehr Andreas Weisgerber, der in der weitgehend einseitigen Partie den >Dosenöffner< spielte. Im Anschluss an eine der zahlreichen Ecken von Leonardo Hocak ließ Oberacherns Kapitän Gästeschlussmann Mario Boh mit einem platzierten Schuss von der Strafraumgrenze keine Abwehrmöglichkeit (33.). Zuvor hatten bereits Sascha Raz (7.), Andreas Weisgerber (17.) und Nico Huber (20.) die Führung auf dem Fuß. Auf der anderen Seite musste SVO-Schlussmann Joachim Schnurr nur eine gefährliche Aktion überstehen, als sich Gästekapitän Sebastian Hertweck mühelos gegen zwei Gegenspieler durchsetzen konnte, dann aber frei vor dem Kasten das Leder knapp neben den Pfosten setzte (13.).




Nico Huber hätte nach 35 Minuten schon für die Vorentscheidung sorgen können, doch seine fulminante Direktabnahme strich knapp über das Gebälk. Auch nach dem Wechsel lief das Spiel fast nur in eine Richtung. Nachdem Dennis Fröhlich gleich zweimal hintereinander auf der Linie klären konnte (62.) war es Sascha Raz, der nach schönem Zuspiel von Andreas Fischbach, zum 2:0 vollenden konnte (63.). Den Schlusspunkt zum 3:0 in einer von Schiedsrichter Lukas Zielbauer (Steinmauern) souverän geleiteten Partie setzte Nico Huber mit dem 3:0 (76.).




Am Samstag gastiert die Geppert-Elf zum großen Finale beim VfB Unzhurst, gegen den man in der Vorrunde eine schmerzhafte Heimniederlage kassierte. In Anbetracht des weitaus besseren Torverhältnisses gegenüber Verfolger Sasbach würde dabei schon ein Remis zum dritten Aufstieg hintereinander reichen.